Viele Menschen spüren: Beides gehört zusammen. Doch wie und warum?
Heute möchte ich auf dieses Thema näher eingehen, um die Wesen dieser Welt in Frieden und Liebe zusammen zu bringen. Etwas, jedenfalls.
Menschen, die mit Rainbow Reiki® „arbeiten”, ob privat oder beruflich, tragen jeden Tag, an dem sie ihre heilerischen Fähigkeiten nutzen, dazu bei.
Damit wieder Frieden in die Welt einkehrt, braucht es selbstverantwortliche und selbstreflektierte Menschen, die in der Lage sind über ihre Ängste und Verurteilungen hinweg, in die Welt zu gehen und die Göttliche Ordnung in die Welt zu tragen. Es braucht Menschen, die fähig sind, die Wahrheit des Anderen wirklich wahrzunehmen.
Ohne die Fähigkeit, Nähe leben und erleben zu können, ist das schwierig. Und um jemandem wirklich nahe sein zu können, brauchst es Bewusstheit.
Bewusstheit, was ist das?
Bewusstheit ist die Ausrichtung der Sinne auf etwas und die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Um die Realität im Geist an sich heran zu lassen, ist es wichtig, die drei Fallen der „Traumsprache“ zu vermeiden:
- Verallgemeinerung – jeder, alle, keiner, niemals, immer,…
- Interpretation – nicht wahrnehmen, was geschieht, sondern was geglaubt wird, was es bedeutet (wenn der lächelt, ist das eine Abwertung)
- Der verlorene Vergleich – dies ist besser! Besser als was genau? In welcher Maßeinheit wird das gemessen? Wann und wie wurde es gemessen?…
In der Traumsprache wird interpretiert, was wahrgenommen wird. In der Sprache der Wahrheit wird mitgeteilt, was geschieht. Die folgenden Fragen werden beantwortet: Wer, wie, was, wann, wo?
Bewusstheit schafft einen besonderen inneren Raum…
… und in diesem Raum ist Nähe möglich. Denn Nähe entsteht durch Kontakt mit der Wirklichkeit.
Warum Nähe zwischen Menschen Bewusstheit braucht
Nur, wenn das Gegenüber wahrgenommen wird, anstatt beurteilt und vielleicht verurteilt zu werden, entsteht Nähe. Einer Interpretation kann niemand nahe kommen. Sie existiert nur im Geist. Die Realität ist das, was tatsächlich im Hier und Jetzt vorhanden ist. Durch Bewusstsein kann eine Annäherung an die Wirklichkeit geschehen.
Keine Wahrnehmung ist perfekt – und, das muss sie auch nicht sein. Allein dadurch, dass Bewusstsein auf das Wahrgenommene gerichtet wird und der Wunsch vorhanden ist, Unterstellungen zu erkennen, wird Nähe vergrößert. Wie kann jemand geliebt werden, der nicht wahrgenommen wird? Und wenn ich mich selbst lieben lernen möchte, dann muss als erstes eine Bewusstseinserweiterung über mich geschehen. Die findet immer nur in der Gegenart statt. Gleiches gilt für die Liebe zu anderen. Ich kann nur lieben, was ich wahrnehme.
Was kannst du tun, um im Alltag beides mehr zu integrieren?
… oder dich dafür zu sensibilisieren, wo deine Unterstellungen und deine Kopfkinos zu finden sind.
- Atme, bevor du reagierst…
Ein bewusster Atemzug hilft dir, mehr im Hier und Jetzt anzukommen. Atmest du deutlich länger aus, als du einatmest, entspannst du dich besser. In der Entspannung fällt es dir leichter, im Kontakt mit dem Hier und Jetzt zu sein. - Sei aufmerksam dafür, was wirklich da ist…
Frage Dich, was du gerade wahrnimmst. Trenne das Hier und Jetzt auf diese Weise von deinen Ideen über die Bedeutung dessen, was du wahrnimmst. - Höre zu, ohne dich zu verteidigen…
Du hörst keine Anklage, sondern eine Auskunft. Übernimm Verantwortung für deine Gefühle und hole dir damit die Macht über deinen Zustand zurück. Andere Menschen sollten nicht die Macht haben, deine Stimmung zu gestalten. Sonst wird dein Leben immer mehr mit Verwirrung vermischt sein. - Bleib im Körper…
Spüre deinen Körper und seine Reaktionen. Wenn du erkennst, dass dich eine Situation gerade stresst, vermindert sich der Stress bereits. Dein Körper kann dir – zum Beispiel über Bewegung oder Gesang – helfen, Stress abzubauen. Und weniger Stress bedeutet: mehr Nähe zu dir und anderen ist möglich. - Erlaube dir, erreichbar zu sein…
wende deine Aufmerksamkeit deinem Gegenüber zu und erlaube dir, auf das zu reagieren, was die Person mitteilt. Gestatte dir unvoreingenommenes Interesse am Anderen, dessen Erleben und Zustand. Und zeige, was es in dir bewirkt, wenn du dein Gegenüber wahrnimmst.
Fazit…
Bewusstsein und Nähe gehöre zusammen. Ohne Bewusstsein keine Nähe. Und Bewusstsein ohne Nähe ist kalt. Wie wenn eine arme Maus im Labor beobachtet wird. Das tut weh!
P.S. Meine Schule verwendet die Grundprinzipien „Eigenverantwortung – Liebe – Bewusstsein”. Du lernst mit mir in jedem Webinar viel darüber. Je mehr du dich mittels Rainbow Reiki®, der Drei-Strahlen-Meditation oder zum Beispiel den Chakra-Energie Karten mit dir und dem Leben bewusst befasst, umso näher kannst du dir selbst kommen. Und natürlich auch anderen.